Es gibt keinen Weg zum Frieden

Denn Frieden ist der Weg.


Ich heiße Jessica  und ich komme aus Freiburg. 2017 habe ich mein Abi gemacht und anschließend für ein Jahr in einem Münchner  Kinderheim für Kleinkinder gearbeitet. Im August werde ich zwölf Monate  nach Uganda gehen und dort im Projekt Our Children and Our Future als Nachfolgerin von Adrian Wolber mitarbeiten. Dabei handelt es sich um ein Aidswaisen Selbsthilfeprojekt im Dorf 

Kamukongo im südwesten Ugandas. Ich werde an der Grundschule  unterrichten, mich im Kinderheim einbringen und eventuell  landwirtschaftlich mitarbeiten. Aber es geht weniger um die konkrete  Arbeit, die ich in Uganda leisten kann. Ein Friedensdienst ist es erst  dann, wenn möglichst viele Menschen mitmachen.

 

Die Idee

 Unter dem Leitspruch des WFD „Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten“ versuchen junge Freiwillige auf der ganzen Welt Jesu Botschaft umzusetzen und Brücken zu bauen zwischen Menschen unterschiedlicher Länder. Sie lassen sich mutig darauf ein, in einer fremden Kultur zu leben, eine neue Sprache zu lernen und echtes Engagement zu zeigen. 

Das Ziel des Dienstes ist nicht Spenden für das jeweilige Projekt zu sammeln, sondern eine andere Kultur wirklich kennen zu lernen, die eigenen Erfahungen zu reflektieren und dann so viele Menschen wie möglich daran teilhaben zu lassen. 

  

Es geht darum kulturellen Austausch zu fördern, Diskussionen anzuregen und Hintergründe zu erklären. Deswegen freue ich mich wenn ich möglichst viele Menschen für Uganda begeistern kann. 

Ich freue mich über jeden, der meine Mails erhalten und lesen möchte, der mir selber schreibt oder mich mit guten Gedanken begleitet und in sein Gebet aufnimmt. 

  

Der Weltkirchliche Friedensdienst 

Der Weltkirchlichliche Friedensdienst wird im Auftrag der Wernauer Kirchengemeinde vom BDKJ (Bund Deutscher Katholischer Jugend) in Kooperation mit der Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart durchgeführt. Zudem ist er eine annerkannte Entsendeorganisation im Programm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. (Weitere Infos zum WFD unter www.bdkj.inf). Durch diese werden fast alle für mich anfallenden Kosten übernommen.

Wir als Freiwillige sind dazu angehalten uns einen Unterstützerkreis aufzubauen der uns finanziell und ideell unterstützt. Spenden werden zum Einen
dafür verwendet werden, dass auch Jugendliche aus anderen Ländern umgekehrt die Möglichkeit bekommen, für ein Jahr nach Deutschland zu kommen und Frieden und Verständnis wachsen zu lassen. Zum Anderen werden Gemeinschaften vor Ort bei der Unterbringung und Verpflegung der Freiwilligen finanziell unterstützt.

         

Spendenkonto:

Hauptabteilung Weltkirche

DE41 6039 1310 0742 8540 00

Volksbank Herrenberg – Nagold – Rottenburg

Verwendungszweck: <222004, WFD18, Jessica, Adresse für Spendenbescheinigung>



Da wir Freiwillige nicht als Geldgeber unserer Projektstelle auftreten sollen und wollen, sind nur Spenden für den Weltkirchlichen Friedensdienst allgemein vorgesehen, nicht für das Projekt direkt. Falls Sie noch weitere Infos zur Verwendung der Spendengelder möchten oder sonstige Fragen haben, lassen Sie es  mich wissen. 


  

Schon im Vorraus vielen Dank für das Interesse und jegliche Unterstützung

                   

Eure Jessica

Das Our Children And Our Future Projekt


Das sehr erfolgreiche Projekt im Dorf Kamukongo wird geleitet von Emmanuel Musoke und seiner Frau Maria Goretti. Das Ehepaar  betreut seit 2000 Kinder, die ihre Eltern überwiegend durch AIDS und  Malaria verloren haben.
Aber sie versorgen nicht nur die Kinder die sie aufgenommen haben sondern sie wollen auch dazu beitragen die Infrasturktur um das Kinderheim herum zu verbessern. Zu dem Projekt gehört ein Gesundheitszentrum, eine Ausbildungsstätte, Landwirtschaftsbetrieb und vieles mehr.  Es geht um "integrierte ländliche Entwicklung"um die Lebensbedinungen der Menschen in extrem armen Umfeld insgesamt zu verbessern.

Siehe auch: www.our-children-and-our-future.de




Herzlich Willkommen Freunde aus Deutschland!

Wir sind zur Zeit acht Deutsche im Gästehaus des Projektes. Die deutsche Familie die zur Zeit zu Besuch ist kennt Emmanuel schon sehr lange und sie sind sehr gute Freunde. Deswegen wurde eine große Willkommensfeiert für alle veranstaltet. Die Kinder haben auf deutsch und auf Luganda gesungen und getanzt. "Herrlich willkommen Freunde aus Deutschland, das ist unsere Familie"  Die sechszehnjährige Kate ist die geboren Moderatorin und hat alles mit den Kindern angeleitet die mit viel Spaß für uns Musik gemacht haben.  Zum GLück bot der "dining room" genug Platz und wir konnten alle gemeinsam auch mit den vierzig Kindern essen. Die Kinder bekamen zur Feier des Tages Fanta  und wir Erwachsenen konnten ugandischen Ingwerwein probieren. 
Danach tanzten wir ich lernte ein bisschen ugandisch tanzen und ich brachte den mädels im Gegensatz disco fox bei. Die jüngeren machten Spielzeugautorennen oder drehten sich Hand in Hand im Kreis. Es war ein wunderbarer Abend!

Sonntag

Jeden Sonntag gehen wir in den Gottesdienst. Die Kirche in Kitamba ist nur zehn minuten zu Fuß und es ist total schön wenn sich alle Kinder ein Kleid anziehen oder einen schicken Rock und wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Wir singen und quatschen und halten uns an den Händen. Der Gottesdienst selber geht zwei Stunden. 

Technical School


An der Technischen  Schule in Kitamba können die Jugendlichen nach der Grundschule einen Ausbildungsberuf erlernen. Zur Auswahl stehen Frisör, Mechaniker, Bäcker/Konditor, Gärtner, Schreiner und Schneiderin. Hier ein paar Fotos dder großen Schulfeier in Kitamba zum Marienfest.

Ein Tag im OCAOF

Der Tag beginnt für uns im OCAOF während der Schulferien um sieben. Die jüngeren Kinder schlafen zu sechst in einem Zimmer in Doppelstockbetten. In "Anziehraum"  hat jeder eine große Tasche mit seinen Klamotten. Ich wecke die Jüngsten auf und gehe mit ihnen auf den Hof. Dort wasche ich mein "Bezugskind" mit seinem kleinen grünen Wassereimer, einem Stück Seife und einem alten Stück Plasticksack das hier traditionell als Waschlappen genutzt wird. Manchmal ist das noch ziemlich früh am Morgen unr relativ kalt aber die Kinder sind es gewohnt. Trotzdem trockne ich den  dreijährigen schnell ab und ziehe ihm die Klamotten an. Alle Kinder putzen draußen die Zähne mit Wasserkanistern und sie spucken auf ein Stück wiese das dann nachgespült wird. Jedes Kind holt sich seine Zahnputzsachen selbstständig. Nachdem ich die Zähne des Kleinen geputzt habe creme ich seine Hände, das Gesicht und die Füße mit Vaseline ein. Die älteren Kinder haben mir gezeigt wie sie es machen, denn die dunkle Haut braucht diese besondere Pflege. Dann gehen wir alle gemeinsam zur "Chepal" so wird hier das Morgengebet genannt. Anschließend ist es Zeit für die Hausarbeiten. Jedes Kind hat seinen eigenen Dienst. Manche sind mit Abspülen drann, andere mit Ernten, Fegen, Wischen, Wasser holen, Müll aufsammeln, Bonen sortieren oder Kochen. Erst wenn alle fertig sind gibt es Frühstück. Diese erste Tagesmahlzeit besteht aus Porridge mit Wasser. Danach haben die Kinder Zeit zum Spielen oder zum Hausaufgaben machen. Manche waschen ihre Kleidung oder machen ein Nickerchen. Zur Mittagszeit gibt es dann Poscho mit Bohnen und ab und zu Casava oder ein Chapati. Dann können die Kinder sich wieder die Zeit vertreiben. Die älteren helfen beim Kochen für die deutschen Gäste oder gehen im Dorf etwas einkaufen. Abends wird dann zum waschen gerufen und wenn alle fertig sind versammeln wir uns wieder zum Abendgebet. Danach gibt es Abendessen und nocheinmal Zeit zum spielen und tanzen ehe um halb Zehn langsam alle wieder zum schlafen gehen. 

Besuch in Nakiyaga

Awamu (auf deutsch: gemeinsam) hat etwa 20 km von Masaka entfernt ein Internat für Mädchen und junge Frauen aufgebaut. Sie kommen oft aus amen Familien die sich eine Ausbildung für ihre Kinder nicht leisten könnten. In Nakiyaga können sie wohnen, eine Ausbildung machen, Computerkurse machen und Englisch lernen. 
Wer mehr über das Projekt erfahren möchte kann sich hier informieren: 

Jimdo

You can do it, too! Sign up for free now at https://jimdo.com/